Neuer Text
Neuer Text
Bilder und Berichte
2026
Bericht der Wallfahrt 2026
Wallfahrt 2026 nach Walldürn: Mit Glauben, Gemeinschaft und Vernunft ans Ziel
Bad Mergentheim/Walldürn. Mit einer feierlichen Pilgermesse in der Marienkirche hat am Freitagabend, 19. Juni 2026, die traditionelle Fußwallfahrt des Wallfahrtsvereins Bad Mergentheim nach Walldürn begonnen. Zahlreiche aktive und passive Wallfahrerinnen und Wallfahrer versammelten sich um 19 Uhr, um sich gemeinsam auf die bevorstehenden Pilgertage einzustimmen.
Zelebrant der Pilgermesse war Pater Hermann Josef Hubka. Die Wallfahrtskapelle gestaltete den Gottesdienst musikalisch. Feierlich zogen die Teilnehmenden mit Kreuz und Fahnen in die Kirche ein. Zum Abschluss der Messe informierte Pilgerführer Alois Baumann über den Ablauf der Wallfahrt und gab wichtige Hinweise für den nächtlichen Aufbruch.
Vor dem Schlusssegen gratulierten Christine Glass und Alois Baumann zudem Maria Helget zu ihrem halbrunden Geburtstag. Frau Helget war viele Jahre Mitglied des Vorstands des Wallfahrtsvereins Bad Mergentheim e. V. und engagierte sich auch heute noch mit großem Einsatz für die Gemeinschaft. Bis heute backt sie das beliebte Früchtebrot für die Adventsfeier des Vereins, das bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr geschätzt wird.
Pünktlich um 2 Uhr morgens trafen sich die Pilgerinnen und Pilger am Samstag, 20. Juni, in der Mühlwehrstraße zum Aufbruch nach Walldürn. Ein leichter Regenschauer begleitete die Gruppe zunächst bis Dainbach. Die erste Rast erfolgte in Kupprichhausen, wo drei neue Wallfahrerinnen und Wallfahrer begrüßt werden konnten. Die Landfrauen hatten erneut Kaffee und frischen Hefezopf vorbereitet.
Anschließend führte die Route über einen neu ausgewählten Weg nach Gerichtstetten. Der Abschnitt durch Wald und Flur, fernab der Straße, wurde von den Pilgerinnen und Pilgern sehr positiv aufgenommen. In Gerichtstetten sorgten das Gasthaus Ochsen und das Bürgerhaus für eine gute Verpflegung.
Über Erfeld und Waldstetten führte der Weg weiter Richtung Walldürn. Eine letzte Rast wurde am Mackerts Hof eingelegt, wo die Wallfahrerinnen und Wallfahrer mit Getränken, Kuchen und Obst versorgt wurden. Gegen 13.30 Uhr zog die Pilgergruppe schließlich in die Basilika in Walldürn ein – ein Moment, der jedes Jahr zu den bewegendsten Augenblicken der Wallfahrt zählt.
Angesichts der hohen Temperaturen stellte der Pilgerweg in diesem Jahr eine besondere Herausforderung dar. Umso größer war die Freude darüber, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesund ihr Ziel erreichten. Nach dem sakramentalen Segen verabschiedete man sich bis zur Pilgermesse am Sonntagmorgen.
Bereits um 4 Uhr startete am Sonntag ein Bus von Bad Mergentheim nach Walldürn, damit weitere Gläubige an der Pilgermesse teilnehmen konnten. Auch diese feierte Pater Hermann Josef Hubka. Die Wallfahrtskapelle gestaltete die Feier musikalisch. Zum Abschluss wurden die Andachtsgegenstände sowie die Pilgerinnen und Pilger gesegnet. Für ihre langjährige Teilnahme wurden folgende Wallfahrerinnen und Wallfahrer geehrt: für 20 Jahre Gabriele Rösner, für 30 Jahre Dr. Monika Wöppel-Braun und Dr. Beate Hünger sowie für 40 Jahre Ralph Glass und Herbert Stindl. Anschließend traf man sich zum gemeinsamen Frühstück im Gasthof Hirschen.
Für den Rückweg hatte der Vorstand jedoch bereits am Samstagabend eine wichtige Entscheidung getroffen. Aufgrund der hohen Temperaturen und der damit verbundenen Verantwortung für die Gesundheit der Pilgerinnen und Pilger wurde der ursprünglich geplante vollständige Fußmarsch nach Bad Mergentheim verkürzt.
Kurzfristig erklärte sich Horst Lillig bereit, mit dem Bus einen Shuttle-Dienst zu übernehmen. Die Landfrauen in Kupprichhausen organisierten spontan Kaffee und Kuchen früher und ermöglichten damit eine unkomplizierte Anpassung des Wallfahrtsablaufs.
So pilgerte die Gruppe zunächst zu Fuß bis Gerichtstetten. Von dort brachte Horst Lillig die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Kupprichhausen zum gemeinsamen Kaffee- und Kuchenaufenthalt und anschließend weiter zum Drillberg in Bad Mergentheim.
An dieser Stelle möchten wir uns für die selbstverständliche und schnelle Unterstützung bei allen bedanken. Bei den Firmen Lillig-Touristik, IDENTICA-Stelter und Möbel-Wiedemann und bei den Familien Bauer und Fischer für die großen und kleineren Busse, die uns zur Verfügung gestellt wurden.
Die Entscheidung fiel nicht leicht, da die Tradition eigentlich vorsieht, den gesamten Rückweg zu Fuß zurückzulegen. Doch beim geistlichen Impuls auf dem Drillberg erinnerte Christine Glass mit einem kurzen Text daran, dass manchmal die Vernunft Vorrang haben müsse:
„Nicht jeder Schritt der Wallfahrt muss zu Fuß gegangen werden. Entscheidend ist, dass der Weg mit Einsicht, Verantwortung und offenem Herzen gegangen wird.“
Auf dem Drillberg wurden die Wallfahrerinnen und Wallfahrer von Pfarrer Hubert Klimek empfangen, worüber sich die Pilgergruppe sehr freute. Gemeinsam zog die Gruppe, begleitet von der Wallfahrtskapelle mit dem Lied „Kommt herbei, o fromme Christenschar“, den Drillberg hinunter in Richtung Innenstadt.
Durch die Mühlwehrstraße führte der festliche Einzug schließlich in das Münster St. Johannes. Die Erleichterung und Dankbarkeit waren allen Beteiligten anzusehen. Die Entscheidung des Vorstands wurde von vielen Pilgerinnen und Pilgern ausdrücklich gelobt und als verantwortungsvoll bewertet.
Mit dem sakramentalen Schlusssegen fand die Wallfahrt ihren feierlichen Abschluss. Gemeinsam sang man das irische Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“. Nach seinen Dankesworten an alle Helferinnen und Helfer sowie an die gesamte Pilgergemeinschaft lud Pilgerführer Alois Baumann bereits zur Wallfahrt im Jahr 2027 ein. Diese findet am 12.06.–13.06.2027 statt.
So endete eine Wallfahrt, die trotz großer Hitze von Gemeinschaft, Glauben, Hilfsbereitschaft und verantwortungsvollem Handeln geprägt war.
CG (28.06.2026)
2025
Bericht der Wallfahrt 2025
Bericht Wallfahrt nach Walldürn 2025 / Bad Mergentheim
„Freut euch in der Hoffnung" (Röm. 12.12) mit diesem Wallfahrtsleitwort machten sich die Bad Mergentheimer Pilger am 05.07. auf den Weg nach Walldürn.
„Ich habe keine Hoffnung mehr, das ist ein starker Satz. Ein Satz voller Sorgen, gerade in der heutigen Zeit. Aber es gibt Menschen, die tun einem gut. In ihrer Nähe blüht man auf. Ihre Anwesenheit belebt. Sie verbreiten eine Atmosphäre, die einen durchatmen und aufatmen lässt. Die Begegnung mit ihnen bleibt in Erinnerung. Man wird reicher durch eine solche Begegnung, und kommt gerne wieder und Sie geben Hoffnung mit auf den Weg.“
Dies war nur ein Impuls, den die Pilger mit auf den Weg nach Walldürn mitbekamen. Denn genau das ist es, was Teilnehmer bewegt, an der Wallfahrt zum Heiligen Blut nach Walldürn teilzunehmen. Man freut sich auf Gespräche, Begegnungen mit Menschen, die alle ihre Sorgen, Nöte und Freude mit auf diesen Weg nehmen. Bereits am Freitagabend war dies wieder in der Marienkirche zu spüren, als Pilgerführer Alois Baumann die Anwesenden begrüßte. Wallfahrtspfarrer Pater Hermann Josef Hubka zelebrierte in gewohnter Weise die Pilgermesse. Und dies spürte man auch als sich am Samstagmorgen um 2.00 Uhr wieder 75 Wallfahrer:innen auf den Weg zum Gnadenaltar nach Walldürn machten, alle waren mit ganzem Herzen dabei.
Bei gutem Wallfahrtswetter ging es den Drillberg hinauf bis zum ersten Kniefall. In Kupprichhausen angekommen, konnten wir in diesem Jahr wieder acht Neuwaller begrüßen und wurden wie jedes Jahr wieder von den Landfrauen mit viel Herzlichkeit aufgenommen. Im Gebet, singend und mit persönlichen Fürbitten machte sich die Gemeinschaft weiter auf den Weg zum Gnadenaltar. Danach ging es weiter bis kurz vor Walldürn. An dem Bildstock des Bad Mergentheimer Wallfahrtvereins wurden die Wallfahrer nach dem Kniefall abermals von den Familien Mackert und Englert mit Obst und Getränken bewirtet. Danach machte man sich auf zum letzten Stück bis nach Walldürn. An der Eisenbahnbrücke um 13.20 Uhr angekommen, erklang das „Hl. Blut sei uns gegrüßet“ und jeder wusste, es war geschafft. Begleitet von den Ministranten zogen die Mergentheimer feierlich in die Basilika ein, wo sie den Sakramentalen Segen erhielten.
Die Pilgermesse am Sonntag um 5.00 Uhr zelebrierte der geistliche Begleiter Pater Hermann Josef Hubka. Geehrt wurden in diesem Jahr für 10 Jahre Rita Hofmann, 15 Jahre Bruno Welz, 25 Jahre Herbert Brunner, 30 Jahre Silke Mark, Erich Kemmer, für 40 Jahre Steffen Schmitt (30 Jahre Kreuzträger) und das seltene Jubiläum 50 Jahre feierten Wolfgang Mack und Edmund Dietz, die hierfür auch den Pilgerstab des Wallfahrtvereins erhielten. Anschließend ging es zur Andacht an die Mariengrotte.
Pünktlich um 8.00 Uhr zogen 120 Waller von der Basilika aus, um sich auf den Rückweg zu machen. An der Eisenbahnbrücke verabschiedeten sich viele Freunde und Bekannte und 95 Pilger machten sich auf den Weg zurück nach Bad Mergentheim. Schuldekan Wolfgang Weiß gab unterwegs einen musikalischen Impuls. Das Wegstück zwischen Buch am Ahorn und Kupprichhausen stand unter dem Leitwort der diesjährigen Wallfahrt „Freut euch in der Hoffnung…“. Die jungen Erwachsenen bereicherten diesen meditativen Teil mit Liedern und Denkanstößen für unseren Alltag.
Unter feierlichem Glockengeläute zogen die Wallfahrer am Sonntagabend durch die Mühlwehrstraße ins Münster ein. Alle waren sich zum Abschluss der Wallfahrt wieder einig; wir sehen uns wieder im nächsten Jahr, am 20.und 21.6.2026, wenn es heißt „Komm o fromme Christenschar, wirf dich nieder am Altar“. Für viele neue und erfahrene Teilnehmer war es wieder eine besondere Erfahrung, die weit in den Alltag hineinreicht. Alle Interessierten sind im nächsten Jahr schon herzlich dazu eingeladen.
Vielen Dank an dieser Stelle an alle Stifter und Wohltäter, die die Bad Mergentheimer Wallfahrt, egal ob mit Begleitfahrzeugen, medizinischen Hilfsmittel, Getränken u.v.m unterstützen. Dank an dieser Stelle auch an alle Fahrer(innen) mit ihren Begleitfahrzeugen, sowie der sanitätsdienstlichen Betreuung, unseren Wallfahrtspfarrer Hermann Josef Hupka, sowie dem Pilgerführer Alois Baumann für die Durchführung der reibungslosen Wallfahrt. Danke auch an Kreuz- und FahnenträgerInnen und an die Wallfahrtskapelle unter der Leitung von Roswitha Strobl und Thomas Kunhäuser, die es immer wieder verstanden, mit ihrem unermüdlichen Einsatz der Wallfahrt erfrischende musikalische Impulse zu verleihen.
2024
Bericht der Wallfahrt 2024

Als Glaubende gehen wir unseren Weg ( Kor 5,7)!
Unter diesem Leitwort stand die diesjährige Wallfahrt des Walldürner
Wallfahrtvereins Bad Mergentheim e. V., am 15. - 16.6.2024.!
Traditionell begann diese mit der Pilgermesse am Freitagabend, !
um 19 Uhr, in der Marienkirche in Bad Mergentheim. !
Unser langjähriger, treuer Wallfahrtsgeistlicher Pater Hermann Josef Hupka
zelebrierte diese. Die Wallfahrtskapelle umrahmte den Gottesdienst
musikalisch in bewährter Art und Weise. Es ist immer wieder schön zu sehen,
was für eine große Musikerschar im Chorraum steht und musiziert.!
Am Samstagmorgen um 2 Uhr machten sich 80 Pilger mit ihrem Pilgerführer
Alois Baumann auf den Weg zum Gnadenaltar nach Walldürn. Das Wetter
war mit Wind und Regen nicht gut vorhergesagt. Ab Dainbach waren die
Himmelsschleusen offen und „Taufwasser“ fiel vom Himmel auf die Pilger
nieder.!
Pünktlich um 5.30 Uhr zog man in die Kirche in Kupprichhausen ein. Pater
Hermann Josef Hupka spendete dort den ersten sakramentalen Segen. Dort
durften die Vorsitzende Christine Kemmer und der Pilgerführer Alois
Baumann 9 neue Waller begrüßen. Diese erhielten als Wegbegleiter des
Walldürner Wallfahrtvereines eine Wallfahrtsmedaille und wurden somit
herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen.!
Danach gab es Hefezopf und Kaffee in der Turnhalle zum Frühstück, dass die
hiesige Frauengemeinschaft wunderbar vorbereitet hatte. Sonntags werden
die Waller dort immer bestens mit Kaffee und leckerer Kuchen- und
Tortenauswahl versorgt.!
2. Rast war in Gerichtstetten. Dort in der Turnhalle gab es Bockwurst und
belegte Brötchen. Dies wissen die Waller sehr zu schätzen, denn dass man
überall bewirtet wird, ist nicht selbstverständlich und braucht engagierte
Menschen, die das ermöglichen. Unter der musikalischen Leitung von
Thomas Kunhäuser spielte die Wallfahrtskapelle in der Halle einige Stücke.!
Damit etwas mehr Zeit auf dem „Mackert`s Hof“ , kurz vor Walldürn ist,
gingen die Pilger eine viertel Stunde eher in Gerichtstetten weg. Die Waller
werden immer sehr herzlich auf dem Hof durch die Familie begrüßt und auch
dort spielte die Kapelle ein Ständchen für die tolle Gastfreundschaft der
Familie.!
Bei schönem Wetter zogen die Pilger um 13.30 Uhr in Walldürn ein und
wurden in der Basilika vom Ortsgeistlichen empfangen.!
Am Sonntagmorgen um 5 Uhr war Pilgermesse in der Walldürner Basilika.
Viele Bad Mergentheimer waren mit der FA. Lillig per Bus gekommen um die
Messe mitzufeiern. Im Anschluß an die Messe wurde Lukas Rupp aus Bad
Mergentheim für 10-jähriges Wallfahren, Fr. Anita Schönleber und Fr.
Annerose Hornung, beide aus Unterbalbach, für 30-jähriges Wallen geehrt,
Berthold Segeritz, aus Deubach, erhielt den Pilgerstab für das 50- jährige
Wallfahrtsjubiläum, Christine Glass, aus Bad Mergentheim, erhielt den
Pilgerstab für langjähriges Fahren des Begleitautos.!
Um 8 Uhr verließ die Pilgergruppe, bei bestem Wetter, mit 95 Pilgern
Walldürn in Richtung Bad Mergentheim. !
Unterwegs wurde wieder der traditionelle Jugendteil auf der Strecke zwischen
Buch am Ahorn und Kupprichhausen gebetet. Eine Gruppe junger
Erwachsener bereitet diesen jedes Jahr sehr gut vor. Es werden moderne
Texte und Lieder gesungen. Diese wurden mit großem anerkennenden
Applaus belohnt. !
In Unterschüpf wurden die Waller von 4 Ministranten samt Fahnen und Pater
Hermann Josef Hupka empfangen. Dies ist mittlerweile eine Seltenheit, dass
Ministranten die Wallfahrtsgruppe empfangen, dies freute die Pilgergruppe
ganz besonders. !
In Dainbach ging die Pilgergruppe den Fußweg durch den Wald zum
Würthgelände, durch das wir mittlerweile jedes Jahr laufen dürfen, somit
muss nicht die Bundesstraße gelaufen werden. Das schätzt der Walldürner
Wallfahrtverein und die Pilger sehr, ist somit die Gefahr für die Waller sehr
minimiert.!
Um 20.30 Uhr wurden die Waller von Pfarrer Frey und Ministranten am
Käppelle am Drillberg in Empfang genommen. Nach einem kurzen Impuls
ging es hinunter nach Bad Mergentheim. Viele Bad Mergentheimer standen
zum Empfang der Waller am Straßenrand und begleiteten diese ins Münster.
Begleitet von einem imposanten Glockengeläut des Münsters und zu dem
Lied „ Auf, auf mein Christ“, gespielt von der Wallfahrtskapelle unter Leitung
von Roswitha Strobl und Thomas Kunhäuser, zog die Pilgergruppe ins
Münster ein. Froh waren alle wieder gesund und wohlbehalten nach Bad
Mergentheim zurückgekommen zu sein. Alle waren sich einig, es war eine
sehr schöne Wallfahrt. !
CG (23.06.2024)
09
08
07
06
05
04



































































































































































































































































































